Pfahlbauten am Ordinger Strand

 Noch vor dem 1. Weltkrieg begann die Geschichte der Ordinger Pfahlbauten mit der berühmten „Giftbude“, die aber bei der Sturmflut 1936 zerstört wurde. Die für typischen Strandbauten fanden an dieser Stelle ihre Fortsetzung nach dem 2. Weltkrieg in einer neuen Badekabine mit Schankerlaubnis für Alkoholoika. 1961 verpachtete die Gemeinde Ording das „Strandcafé“ in der Badekabine an Marx Adolf Dirks aus Schwabstedt und anschließend an Frau Struve, die den Betrieb bis 1975 weiterführte.


Mit Doris Brauer und „Doris Strandcafé“ setzte gleichzeitig die über 30-jährige „klassische Epoche“ der Bewirtschaftung ein. Die herzlich-unverwechselbare Art der Wirtin im Umgang mit ganzen Gästegenerationen hat den gastronomischen Standort ins neue Jahrtausend begleitet. Doris und „Doris Strandcafé“ werden unvergesslich bleiben.

Die STRANDBAR 54° NORD will diese Tradition auf eigene Weise fortsetzen. Die Rundum-Erneuerung mit frischer Farbgestaltung der Außenwände, die wesentlich vergrößerte Meeresterrasse im Stil eines behaglichen Sonnendecks, der Ausbau direkt über der rauschenden Nordseebrandung und das gemütlich-moderne Interieur der Gaststube sprechen eine neue Sprache. Dazu kommt das breit gefächerte kulinarische Angebot, das alle Wünsche zu erfüllen sucht.
Am Ruder des neuen gastronomischen Flaggschiffs am Ordinger Strand steht Uwe Kirchner, der auch das bekannte „Café Köm“ am Strandweg betreibt.

Bild 1: Die berühmte „Giftbude“ aus der Zeit vor dem 1. Weltkrieg
Bild 2: „Doris Strandcafé“ 2007
Bild 3: Die STRANDBAR 54° NORD 2010

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Eine winterliche Wanderung zum Westerhever Leuchtturm

Rauhreif an den kargen Zweigen und eine strahlende Januarsonne über der Deichlandschaft von Westerhever. Vom Parkplatz am Info-Hus geht es warm eingepackt Richtung Deichübergang und dann hinaus in die Weite des Vorlands. Eisflächen blinken im Gegenlicht, aus dem sich das weltbekannte Leuchtturm-Ensemble herausschält. In einem großen Bogen folgten wir dem vorgeschriebenen Weg auf grauen Platten, links und rechts begleitet von schimmernden Gräben und zugefrorenen Pfützen. Der Leuchtturm rückt langsam näher. Zuletzt steigen wir die Warft hinauf und treten durch das angelehnte Zauntor.

Mächtig erhebt sich der rot-weiße Riese in das Blau des Himmels, scharfe Schatten von sich werfend. Am nordwestlichen Horizont zieht ein weißes Ausflugsschiff seine Bahn im Heverstrom. Man erkennt die matten Horizontlinien von Pellworm und Süderoogsand, darauf fast ganz in den Dunst getaucht die charakteristische Holzbake.
Ein paar junge Leute von der Schutzstation machen ihre Räder und Rucksäcke zum täglichen „Landgang“ klar. Es muss eingekauft werden im 12 km entfernten Garding - ein Vergnügen nur für abgehärtete Naturen.
Um die eindrucksvollen Bauten weht heute kein Lüftchen, Froststimmung liegt über der Szenerie, das Leben scheint wie eingefroren.
Nur ein, zwei versprengte Urlauberpärchen streifen übers Gelände, schießen Fotos und wandern langsam zurück über den Weg, den sie gekommen sind. Leider ist der historische Stockenstieg noch wegen fehlender Brücken geschlossen. Sonst wäre der Spaziergang zum interessanten Rundweg geworden. Egal. Die Freude über die Stille und Weltferne an diesem Ort überwiegt, auch noch während der Rückwanderung zum Deich. Jetzt, die warme Sonne im Nacken, spüren wir, dass es bald wieder Frühling werden wird.

Bild 1: Das winterlich verlassene Info-Hus am Parkplatz (Foto: Jürgen Rust)
Bild 2: Das Leuchtturm-Ensemble auf seiner Warft (Foto: Jürgen Rust)
Bild 3: Die Bauten aus der Nähe (Foto: Jürgen Rust)
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Pfahlbauten am Südstrand von St. Peter-Ording (Lottis Kajüte und Strandburg)

Pfahlbauten und Badekabinen auf den weiten Stränden vor St. Peter-Ording haben eine üner hundertjährige Tradition. Sowohl in Böhl bzw. Süderhöft als auch am Dorf- und Badstrand gab es diese Strandhütten, die erste allerdings stand unweit der heutigen STRANDBAR 54° NORD am Ordinger Strand.


Es begann noch vor dem 1. Weltkrieg mit der berühmten Ordinger „Giftbude“, die aber bei der Sturmflut 1936 zerstört wurde.



Sie stellte den Beginn der für St. Peter und Ording typischen Strandbauten dar. Ihr Name ging vermutlich darauf zurück, dass die Einheimischen sagten: „Dor gifft dat wat to koopen!“ Die „Giftbude“ fand ihre Fortsetzung nach dem 2. Weltkrieg in einer neuen Badekabine mit Schankerlaubnis für Alkoholika.
Am Südstrand, dem heutigen Standort der Strandburg, gab es an der dortigen Prielbadestelle nach dem 1. Weltkrieg auch eine Badekabine, die dann nach dem 2. Weltkrieg weiter ausgebaut wurde.



Hauptperson der Nachkriegszeit war die resolute Wirtin Lotti Hagen, nach der die Strandgastronomie über Jahrzehnte den Namen „Lottis Kajüte“ trug. 1976 erlitt das Pfahlbaurestaurant bei der Januarsturmflut starke Schäden, Terrasse und Fenster wurden zerschlagen, Teile der Inneneinrichtung fanden sich am Seedeich wieder. Zur Saison war aber alles wieder für die Gäste parat.

2003 wurde das Lokal unter einem neuen Pächter und dem Namen „Strandburg“ zu einer modernen Tages- und Abendgastronomie umgebaut. Aktuell steht ein erneuter Pächterwechsel an, womit eine Erfolg versprechende kulinarische Weiterentwicklung verbunden sein wird.

Bild 1: Die berühmte Ordinger „Giftbude“ aus der Zeit vor dem 1. Weltkrieg (Foto: AG Ortschronik SPO)
Bild 2: Badekabinen am Südstrand 1935 (Foto: AG Ortschronik SPO)
Bild 3: „Lottis Kajüte“ mit der gesamten Badestelle Süd (1970er Jahre)
Bild 4: Nach der Sturmflut vom 3. Januar 1976 (Foto: AG Ortschronik SPO)
Bild 5: Die „Strandburg“ 2010 (Foto: Jürgen Rust)

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St. Peter-Ording NOTDIEINSTPLAN Apotheken 2011

Da wir selbst oft nach einem geeigneten Notdienstplan gesuchthaben, diesen aber nicht fanden haben wir uns an die Arbeit gemacht den Notdienstplan für alle Bürger und Gäste in St. Peter-Ording im Internet (dort auch zum Ausdrucken) zu veröffentlichen.
Klicken Sie auf den Link zum Notdienstplan St. Peter-Ording: www.notdienst.stpeterording.de.

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Frohe Weihnachtsgrüße aus St. Peter-Ording

Wir wünschen allen St. Peter-Ording-Fans, Freunden und Bekannten ein geruhsames Weihnachtsfest. Starten Sie einen kleinen Onlinespaziergang mit der Janssen Webcam durch die wunderbare Winterlandschaft St. Peter-Ordings.
Fischrestaurant "Gosch St. Peter" im Winterkleid

 Blick auf die Pfahlbautren und die Nordsee

Die neu gestaltete Promenade
Das schneebedeckte Vorland und die neue Badbrücke

Promenade mit Kinderspielplatz


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Über diesen St. Peter-Ording Blog

Wir bieten Informationen über St. Peter-Ording. Über Ferienwohnungen, Appartements und Ferienhäuser in St. Peter-Ording. Sie finden aber auch bei uns Hotels und Pensionen. Viele persönliche und gemeindliche Angelegenheiten können Sie auch bei uns finden. Selbstverständlich lesen Sie bei uns auch einiges über Campingplätze, Wohnmobilplätze und Zeltplätze in St. Peter-Ording.
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